Projekt - Ferienakademie

Mehrgenerationenhaus- Haus der Familie im Deutschen Kinderschutzbund Bernkastel-Wittlich

Ausgangslage:

Kennen Sie das? Oft ist wenig los in der Ferienzeit, nicht jeder kann und will verreisen. Die Ferienakademie richtet sich an Schülerinnen und Schüler, aber auch an Seniorinnen und Senioren oder andere Lernbegeisterte. Sie will Menschen aller Generationen und Kulturen unterstützen, ihre Begabungen und Talente miteinander und für einander einzusetzen und zu erweitern.

 

 

Aber auch diejenigen, die einfach nur die Ferienzeit sinnvoll mit interessanten Themen beleben möchten, sind in der Ferienakademie richtig. Sie kommen in den Genuss interessanter Workshops und lernen neue Freunde kennen.

 

  • Fast nebenbei werden Betreuungslücken für berufstätige Eltern geschlossen.
  • Wissenschaftlich ist es erwiesen, dass der Mensch durch die Auseinandersetzung mit neuen Lernstoffen viel langsamer altert. Also noch ein Pluspunkt für den Besuch der Ferienakademie.
  • In Schulzeiten werden nur bestimmte Inhalte unterrichtet oder die Förderung orientiert sich oftmals an den Schwächen der Kinder. Das Lernen außerhalb von der Schule kann neue Motivationen für den Schulalltag bringen.
  • Menschen mit Migrationshintergrund haben oftmals andere Zugänge zu Bildung und Bildungsvermittlung. Durch die niedrigschwellige, vernetzte Arbeit im Mehrgenerationenhaus bieten sich hier neue Wege, die über die klassische Bildungsarbeit hinausgehen.

Zielgruppen:

Das Projekt richtet sich an alle Generationen und Kulturen, in jeder Lebenslage mit dem Schwerpunkt Kinder und Jugendliche aus sozial benachteiligten Familien. Diese können durch Spenden und Sponsoren kostenfrei oder sehr kostengünstig und unbürokratisch am Programm teilnehmen.

Erwartung an das Projekt

  • Möglichkeiten zur Beteiligung anbieten
  • Menschen, die in den Beruf wieder einsteigen möchten oder sich, auch nach Arbeitslosigkeit, neu orientieren wollen, können sich in Kursen, aber vor allem in der Durchführung der Ferienakademie erproben und qualifizieren.
  • Kinder und Jugendliche sollen genderorientiert in ihren Fähigkeiten gestärkt werden
  • Lust am gemeinsamen lebenslangen Lernen erleben
  • Seniorinnen – und Senioren aktiviert und motiviert werden, sich selbst weiterzuentwickeln und einzubringen mit ihrem Erfahrungswissen
  • Teilnehmer/innen (Jung & Alt) der Ferienakademie sollen dafür begeistert werden, selbst Angebot, möglichst im Rahmen des freiwilligen Engagements durchzuführen,
  • Die Ferienakademie sollen neugierig auf andere Generationen und Kulturen machen, dazu anregen interkulturell kommunikativ zu werden
  • soziales, wertschätzendes Miteinander weiterentwickeln und erlebbar machen
  • Impulse zur Eigenständigkeit geben und damit Selbstbewusstsein und Kreativität zu steigern

Angebot und struktur

Angeboten werden ein – und mehrtägige Kurse und Ausflüge aus den Bereichen

  • Bewegung und Sport
  • Sprachen und Sprachförderung (auch Deutsch)
  • Design,
  • handwerkliches
  • Kunst und Kultur,
  • Mediennutzung und Medienkompetenz (Computer, Handy, Internet, aber auch Internetsicherheit, etc.)
  • Kommunikation und Rhetorik,
  • Naturwissenschaften,
  • Entspannung
  • Selbstmanagement u. a.,
  • Stil & Etikette
  • Bewegungsangebote

 

Besonderen Wert legen die pädagogischen Kräfte neben der Förderung von Kreativität und Sprach-, Bewegungs- und Medienkompetenz auf den wertschätzenden Umgang miteinander und die Förderung der sozialen Kompetenzen.

 

Ein Tag in der „Ferienakademie“ beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück im offenen Treff. Dann geht es in die Wahlangebote, die sowohl altersgetrennt als auch generationenübergreifend sein können. Nichts verbindet Generationen mehr als ein gemeinsames Hobby, eine gemeinsame Leidenschaft. In der Mittagspause gibt es Gelegenheit zum Austausch, ehe es wieder in zurück in die Kleingruppen/Workshops geht. Der Tag endet mit einem gemeinsamen Abschluss, eine Akademiewoche kann auch mit einem gemeinsamen Abschlussprojekt oder einem Ausflug enden. Natürlich sind auch Wahlmöglichkeiten für halbe Tage geplant.

koordination und umsetzung

Das Mehrgenerationenhaus – Haus der Familie Wittlich übernimmt die Koordination und Durchführung. Weitere Kooperationspartner (Sportvereine, Haus der Jugend, etc.) sind eingebunden.

projekt gesamtleitung

Projektleitung im Hauptamt: A. Weinand (Dipl. Sozialpädagogin mit Zusatzausbildung), Jutta Merrem - Michaele Schneider (Geschäftsführerin DKSB) sowie Vorstand nach BGB.

Ergänzend: haupt- und ehrenamtliche Honorarkräfte und ReferentInnen mit entsprechender Qualifizierung.